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Blind vor Wonne

Ich liebe seine scharfe, exzellente, zarte Sprache sehr. Ich finde ihn modern und altmodisch, gefühlvoll und gnadenlos. Er spricht mir mit ungewöhnlichsten Worten aus dem Herzen. Er erzählt kuriose Geschichten, die das Leben nicht besser schreiben könnte. Hätte das Leben selbst die Fähigkeit Geschehenes, Gedachtes und Gefühltes zu formulieren, würde es bestimmt auf seine Virtuosität zurückgreifen.  Alle seine Bücher sind sehr zu empfehlen, mein Lieblingswerk ist und bleibt aber das

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend.

Ich wendete mich damals an ihn und nannte ihn „den“ Bruderherz. Weil ich mich in seiner Biografie wieder fand, Parallelen zu meinem eigenen Scheißleben. Das, wenn auch auf einer etwas anderen Timeline,  ganz um die Ecke seiner Jugend stattfand.

Seither guckt er mir zu, sagt mal dies und mal das, auch wenn ich es nicht hören will. Kurz: dieser Mann ist Brainfuck und Klartext in persona. Und ich finde er ist ein Mann. Ein wunderbarer Mann unserer Gesellschaft, der uns Menschenwesen jeden Couleurs bestärkt das zu sein, was wir sein möchten: frei, begehrt, verstanden, geliebt, wenn möglich sogar glücklich.

Missbrauch hat viele Gesichter. In seiner Biografie hat Andreas Altmann ihm ein drastisches Gesicht, geradezu eine Fratze gegeben, die wir sehen und verstehen können. Gegen das wir uns entscheiden können.

Mutige, moralische Menschen braucht das Land! 

Danke, lieber Bruderherz! Jany

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ANDREAS ALTMANN

Paris, le 6 novembre 2017

Ihr Lieben,

ihr wisst vielleicht, dass ich immer zuerst eine Zeit lang Vorgänge in der Gesellschaft beobachte, um dann gegebenenfalls – da Gefahr droht, dass mir der Kragen platzt – einen Kommentar abzudrücken. Heute ist es wieder so weit.

Ihr habt gewiss von Harvey Weinstein gehört, dem ungustiösen Herrn, der unaufgefordert vor Dutzenden von Frauen mit seinem Schwanz fuchtelte, ihre Körper abtaschte, ja unter Umständen – der Verdacht und die Anklagen stehen im Raum – einige von ihnen vergewaltigte. Stimmt das, dann wird sein Aufenthalt in einer Klinik, in die er sich zurückgezogen hat, um als millionenschwerer Sack endlich Umgangsformen zu lernen, nicht reichen. Dann wird er sitzen. Jahre. Gut so.

Aber ja, Heerscharen von Rüpeln und anderen Prolos bevölkern die Erde, Neandertaler als homo sapiens verkleidet, die nicht gelernt haben, eine Frau auf elegante Weise zu verführen. Ja, tatsächlich noch glauben, dass sie als Krone der Schöpfung unterwegs sind, ja, glauben, dass die Frauen ihm, dem Mann – der nobleren Ausgabe von Mensch, und wäre sie noch so wanstig, anmaßend und debil – untertan sind.

Wir, die Helleren, sind uns einig: Der Körper jedes Einzelnen ist sein Privateigentum, sein intimstes Territorium, und wer sich an ihm – uneingeladen – vergreift, muss die Konsequenzen tragen. Viele entgehen diesen Konsequenzen, weil Frauen nicht wagen, Anzeige zu erstatten. Weil man ihnen nicht glaubt. Weil sie Angst um ihren Job haben. Weil sie sich schuldig fühlen etc. Es gibt viele Gründe.

Ich verachte jeden, der bei Frauen (und allen anderen Lebewesen) Gewalt anwendet – zum puren Eigennutz oder aus purem Sadismus.

Ich fasse zusammen: Wir haben auf der einen Seite die vielen in ihrer Würde verletzten Frauen, erniedrigt, bedroht, erpresst, missbraucht. Von den vielen Männern, die den weiblichen Body mit einem Stück Fleisch verwechseln, das man nach Belieben als Friktionstrichter benutzen darf.

Und wir haben die Kehrseite, wir haben auch – als Nachhut im medialen Getöse – die Kohorten von Frusthennen und zugefrorenen Jungfern, die nebenberuflich als Schwanzhasserinnen unterwegs sind, und nun ihre Stunde gekommen sehen und jedes Augenblinzeln, jeden (vielleicht linkischen) Anmach-Kalauer, jedes Grinsen als „unverzeihlichen Übergriff“ in die Welt trompeten. Der Mann als das Schwein per se, das Urschwein, der Inbegriff des Bösen, der inkarnierte Beelzebub, le maître des ténèbres.

Der Fall Kachelmann und der Fall Gina-Lisa Lohfink sollten uns zu denken geben, sprich, es kann alles ganz anders sein, als der erste Blick mutmaßen lässt.

Wenn ich höre, dass der englische Verteidigungsminister Michael Fallon zurückgetreten ist, weil er vor fünfzehn (!) Jahren einer Frau die Hand aufs Knie gelegt hatte, dann überlege ich mir, ob ich heute oder erst morgen in den Wahnsinn gehe. Ich bin sicher, dass die Dame seitdem – verwüstet an Leib und Seele – durch die Straßen des Westends irrt. Streunend, Mülltonnen leerend, die Speedball-Nadel in der linken Armbeuge. Warum die BBC-Journalistin nicht schon damals ihren übermütigen Tischnachbarn gebeten hat, seine wenig willkommenen Finger woanders zu platzieren und warum sie so lange – fünfzehn (!) Jahre – brauchte, um die Kraft aufzubringen, von diesem ungeheuren Verbrechen zu berichten, können wir nur ahnen: Der Frevel hat sie aus der Bahn geworfen, Essstörungen kamen über sie, es hat ihr – wörtlich und grausam wahr – die Sprache verschlagen. Jetzt, endlich nach fünfzehn (!) Jahren Therapie, gelingen ihr die ersten Wortfetzen.

Es muss raus, auch ich habe gefehlt. Ich kann mich zwar an kein konkretes Ereignis erinnern, aber ich vermute, dass ich in meinen jungen Jahren auf Partys – stockblau oder bis in die Haarspitzen gestoned oder beides – irgendwann um drei oder vier Uhr früh einem Mädchen unaufgefordert an den Hintern oder den Busen gefasst habe. Nicht nachdrücklich, eher im Vorübergehen, aus jugendlichem Leichtsinn, aus Überdrehtheit, aus Spaß, aus weiß der Teufel was. Lucky me, ich war nie weltberühmt, denn sonst müsste ich jetzt via Twitter von meiner extremely shocking Tat vor 300 oder 400 Jahren lesen und müsste – nach dem Lesen – auf Harz IV umsatteln und wäre den Rest meiner Tage damit beschäftigt, in die Abgründe meiner pechschwarzen Seele zu glotzen. Ach, wie schön ich‘s hab: Keine zerrte mich vor Gericht und ich, als Gegenleistung, habe die Zeit über – auf dem Weg ins Erwachsenensein – begriffen, dass man niemandem irgendwo antapst, wenn die/der andere nicht wohlwollend zu verstehen gibt, dass man jetzt, genau jetzt, angefasst werden will.

Aber ja, und das ist gesichert, ich wurde wiederholt – wieder vor 300 oder 400 Jahre in Diskos, in Bars – von (diesmal schwulen, auch so jungen) Übergriffigen am Po oder zwischen den Beinen befummelt. Mehr nicht. Und ich habe es kichernd zur Kenntnis genommen, bin nicht vor innerem Elend zusammengebrochen, fing nicht zu stottern an und fühlte mich nicht das ganze letzte Jahrhundert lang heimgesucht von Ekel und Widerwillen über den eigenen, hemmungslos besudelten Leib.

Wir sind noch nicht am Ende. Es gibt noch eine zweite Nachhut: Die Gnominnen und Gnome der politischen Korrektheit, die nun wieder – ebenfalls angefeuert vom aktuellen Hype – vom Hochsitz ihrer penetranten Belehrsucht aus die Gelegenheit nutzen, der Welt die Rundum-Moralisierung unseres Alltags einzubimsen. Man erkennt sie an ihren erigierten Zeigefingern, die drohend und garantiert humorlos auf alles deuten, was nach Ausgelassenheit, Drang, Leidenschaft, Spontanität und schierer Lebensfreude riecht. Den „Miesepeter-Schnuller des Jahres“ soll einer dieser Bleichgesichter bekommen, der – vor Tagen – in einer deutschen Zeitung unter der Überschrift „Regelt den Verkehr!“ das Aufsetzen eines Vertrags anmahnte, den Frau und Mann „vorher“ unterschreiben sollen: um vor dem Küssen und Seufzen und Staunen die „Angelegenheit“ in Reinschrift festzulegen.

So weit sind die Kopfgeburten der von rasender Reglementierungswut Besessenen bereits gediegen. Unheimlich, wie viele verzitterte Hampelmänner sich in Mitteleuropa herumtreiben. Und gewiss unheimlich die Zahl überkandidelter Frauenzimmer, die gern – rechter Hand das Strafgesetzbuch, linker Hand das Stempelkissen – zu diesen Männerwürstchen ins Bett steigen würden.

Frauen haben es nicht leicht, auf der einen Seite die Mannsbüffel, die nie gelernt haben, sich ihnen via Swing und Charme zu nähern, und andrerseits die Hanswurste, die auf ihre Weise den (sinnlich) Begabten allen erotischen Überschwang austreiben. Wäre ich Frau, ich würde vor beiden schreiend davonrennen.

Ach, lasst mich ein Hurra auf jene – Frauen wie Männer – ausstoßen, die sich voller Begeisterung und Entzücken und Bewunderung aufeinander einlassen, die sich frohgemut abschmusen, sich beflügelt und blind vor Wonne einander hingeben. Auf dass sie spüren, wie vergänglich das Leben ist, und spüren, wie sie gerade vom Leben beschenkt werden.

Ich danke euch, Andreas.

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3 Kommentare

  1. Dominique Beckelmann

    Juli 20, 2019 - 21:30

    Ich verstehe sofort warum Jany Ihre Texte so mag! Sie sind, troz der Ernsthaftigkeit, sehr schön zu lesen. Alles super auf den Punkt gebracht ohne irgendwas schön zu reden. Man spürt die Wut in jeder einzelnen Zeile und das ist das was bei solchen Themen gebraucht wird.

  2. Silke Laurenz

    Juli 20, 2019 - 22:40

    Anfang 2017 passierte das, was ich nie für möglich hielt.
    Gemeinsam, mit zwei anderen Frauen haben wir uns entschlossen keine Opferrolle mehr einzunehmen. Wir beschlossen den Kummer und den Schmerz mit aller Kraft zu begraben. „Die Tränen sind es nicht wert“ und auch wenn es für immer „Narben in unsere Seele bleiben“.
    Wir müssen uns erheben, Frauen Mut machen, weil es zeigt, dass es die härtesten und schlechtesten Zeiten sind, die einen am meisten weiterbringen und einen so sehr über sich hinauswachsen lassen, wie man es niemals für möglich gehalten hätte. Es geht immer weiter, auch wenn man denkt das war’s jetzt. Das war’s – bis hierhin war ich immer so stark, aber jetzt kann ich keinen Schritt mehr tun.
    Wichtig ist – sprechen wir drüber, machen wir kein Tabuthema draus- auch wenn uns am Ende das Schweigen unserer „Freunde“ schmerzt.
    Es war der heftigste und langwierigste Stress meines gesamten bisherigen Lebens. Und auch wenn ich das, was mir widerfahren ist, niemanden wünsche, so bin ich doch dankbar dafür mich von die Menschen gelöst zu haben, die doch so offensichtlich so schlecht für mich waren. Dankbar, das diese Zeit mich so wahnsinnig stark gemacht und so viel gelehrt hat.
    Lasst es kein Tabuthema mehr sein.. Vergewaltigungen, sexuelle Belästigungen und Gewalt etc.. wird es die nächsten hundert Jahre noch geben..

  3. Helmfried Kober

    August 04, 2019 - 17:13

    Warum gibt es eine reine Miss-Bauch-Entscheidung im Informationszeitalter?

    Geht das überhaupt, in einem moralischen Kontext von 2019? Missbrauchen ohne vor der Gesellschaft als komplett Schwachsinniger mit – im wahrsten Sinne – heruntergelassenen Hosen da zu stehen?

    Der moderne Mensch sollte sich von der instinktgesteuerten Tierwelt durch Selbstkontrolle unterscheiden können. Da wir uns alle aktuell in Mitteleuropa in einer Gesellschaft bewegen, die für ein Zusammenleben Vernunft und Moral einfordert. Die Täter disqualifizieren sich durch die Tat selbst. Wie dumm von ihnen.

    Leider kenne ich das auch aus meinem persönlichen Umfeld, dass Menschen ihre hedonistische Selbstsucht mit Bauch-Entscheidungen begründen, um den Verstand für sein Versagen zu entschuldigen. Die Psychologie kennt Bauchentscheidungen nur als kurzfristig richtige, aber dauerhaft falschen Entscheidungen. Der Verstand hat die Dauer als Eigenschaft.

    Dabei sind wir an der Schwelle zum Informationszeitalter. Unser kollektiver Verstand ist heute das Internet.

    Unser Selbstbild wird durch unsere Mitmenschen geprägt. Dieter Wedel war in der Branche für seine Ekelhaftigkeiten bekannt, weil er selbst damit kokettiert hatte, wie dumm, als wäre sein Verhalten etwas worauf man stolz sein könnte. Also hat er einen Teil seines hässlichen Selbstbildes eigenhändig gezeichnet. Und offensichtlich sind die gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender keine moralische Instanz, die verhindern will, dass so jemand mit Hilfe ihres medialen Systems Fernsehserien und Öffentliche Meinung machen darf.

    Ich bin im Nachhinein sehr froh, keine einzige dieser Serien von Dieter Wedel gesehen zu haben. Aus diesem geistigen Zusammenhang stammende Äußerungen interessieren mich nicht. Doch, er war Quotenkönig. Das würde er in Zeiten von Berlin Babylon und Netflix vermutlich auch nicht mehr so leicht schaffen, aber können wir uns und unsere Kinder künftig vor geistigen Ergüssen offensichtlich Schwachsinniger schützen?

    Zu Dieser Wedel passt auch dieser unglaublich selbstüberschätzende Aphorismus Filmemachen sei Krieg. Missbrauch und Vergewaltigung ist so alt wie die Primaten und wurde im Krieg konstant als Mittel zum Genozid eingesetzt: Vermutlich waren die Soldaten von Alexander dem Großen auch nur Mörder, Brandschatzer und Vergewaltiger. Die Wahrscheinlichkeit, dass seine Eroberungsfeldzüge mit reinem Edelmut durchgeführt wurden, ist sehr gering.

    Trotzdem vergolden wir sein Ansehen heutzutage und betrachten ihn als Kulturbote. Sind wir nur dumm oder auch dämlich? Das sind noch nicht mal Fake-News, das ist Schulstoff!

    Ich finde, wenn Menschen ernsthaft darüber nach denken den Planeten zu verlassen und beginnen Probleme global zu sehen, ist es an der Zeit gegen diese kollektive Absolution und den tierischen Idiotismus in unserem Umfeld anzugehen.

    Nur dann ändert sich auch etwas im Spiegel der Selbstwahrnehmung der Täter.

    Eine primitive Selbstwahrnehmung trifft aber auch intelligente Menschen: zum Beispiel Dominique Strauss-Kahn.

    Dominique Strauss-Kahn, einst französischer Star-Politiker, erfolgreicher Direktor des Internationalen Währungsfonds und aussichtsreicher Kandidat für das Amt des französischen Staatspräsidenten, der offenbar eines Tages auf die fixe Idee kam, er könne jedes Zimmermädchen haben. …klar, seine Selbstwahrnehmung wurde verändert durch jede neue Flasche Champagner umsonst neben dem Bett, durch die vielen roten Teppiche und durch Zimmermädchen, die nicht sofort Reissaus nahmen. Aber dann ging er anscheinend einer, die auf ihn angesetzt war, auf den Leim, wie dumm…

    Hinzu kommt dann noch oft, dass absurderweise genau diese Täter sich für die Schlaueren halten, nicht nur weil sie eine krankhafte Selbstwahrnehmung haben, sondern auch, weil sie von den noch Dümmeren um sie herum gedeckt und bestärkt werden.

    Wir kommunizieren doch sonst jeden Mist in den sogenannten sozialen Medien. Missbrauch gehört aus der Verharmlosung verbannt, genau wie die Dummheit, die ihn unterstützt. Allein die Existenz des Begriffs Besetzungscouch spricht schon für diesen armseligen geistigen Zustand in dem sich unsere Gesellschaft befindet. Auch der Jugendjargon macht mir Angst, mit seinem anerkennenden Gebrauch von bitch und badass.

    Missbrauch ist ein schweres Verbrechen, das nichts in einer Gesellschaft zu suchen hat, die auf Humanismus und Gleichheit basiert und für die die Menschheit einen langen, blutigen Weg gehen musste bis hierher, nach 2019.
    Was verteidigen wir denn dann noch als unsere Werte, wenn Missbrauch zu unserer Gesellschaft dazugehört? Es muss doch möglich sein, diese kollektive Idiotie aus unserer Haltung zu argumentieren.

    Wenn ein Zweikampf zwischen Männern stattfindet, ist die Frau dann lieber mit dem Gewinner oder dem Verlierer zusammen? Sicher, mit dem Gewinner, Macht und so… Würde ich auch machen. Was aber, wenn der Verlierer besser aussieht, besser riecht, einfühlsam und intelligent ist? Die Frau braucht dringend Informationen um das abzuwägen. Wenn sie sich dann noch immer für den Gewinner interessiert gehört sie mit ihm auf einer einsamen Insel ausgesetzt.

    Wir haben für jeden Blödsinn eine App. Die Technik ist da, es wäre alles möglich, zum Beispiel Sterne. Ich meine damit nicht das chinesische Sozialpunktesystem – nein, einfach nur Ratings für Menschlichkeit, die sofort beim Kennenlernen zur Verfügung stehen. Klar, das ist dann schon etwas Black Mirror, aber das kommt doch sowieso…

    ..hmm – was ich auf jeden Fall tun würde, ist die Missbraucher nackt zu fotografieren und ins Netz zu stellen. Ist zwar etwas mittelalterlich, das sind die Täter aber auch. Denn in einem moralischen Kontext von 2019 geht Missbrauch nicht, ohne vor der Gesellschaft als komplett Schwachsinniger mit heruntergelassenen Hosen da zu stehen.

    Wenn jeder Mensch Missbrauch für widerwärtig erklärt, so wie Mundgeruch oder Scheissangst, wer kann dann noch als Täter ein wertvolles Leben führen, umgeben von Menschen die Missbrauch widerwärtig finden?

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