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BROT UND SPIELE (3). – Was hat der Klimawandel mit Metoo zu tun?





… warum sollten wir uns also in Zeiten der Klimawandelprobleme mit Sexuellem Missbrauch beschäftigen?

Weil das Klima auf unserem Planeten unser eigener Atem ist.

Weil unser innerliches Klima unsere Taten beeinflusst.

Weil psychische und physische Gesundheit sich bedingen. Wie Innen, so Außen, wie im Kleinen, so im Großen – und umgekehrt.

Wer sich die Mühe macht, seine Shampooflasche zu überprüfen, die nächste Plastiktüte abzulehnen, ab und zu seine Komfortzone zu verlässt, der macht sich auch die Mühe seinen Kinder (und allen anderen) zu vermitteln, dass Ausdrücke wie „Du Hure“ und „Du Wichser“ kein gutes „Feng Shui“ haben. Sich selbst und unser Klima vergiften.

Wer auch nur ein ganz klein wenig über seinen Tellerrand dahin guckt, wo es weh tut, der darf auch Brot und Spiele spielen. Von Herzen gerne.

Denn er würde sich nicht lange ausruhen. Spätestens, wenn er sich erholt hat, würde der verantwortungsvolle Mensch wieder aufstehen und etwas Bewegendes tun. Und nicht verantwortungslose Promis promoten und supporten. Die einerseits für eine bessere Welt aufrufen, während sie sich andererseits fünf Sterne Rundumprogramme auf Kosten dicker Umweltsünden wie Luxusdampfern sponsern lassen.

Ich halte diese Spiele nicht mehr aus.

Und viele andere auch nicht.

Immer mehr Menschen ziehen sich in die Natur zurück. Lernen, wie man Feuer macht oder Wasser gewinnt. Pflanzen Bäume und melken Kühe. Machen Stockbrot und spielen Karten.

Es wird Zeit, dass wir unseren Töchtern nicht mehr erlauben sich fuckable auf Instagram zu posten. (Und ja, es ist eine Gratwanderung Sexyness von Fuckability zu unterscheiden). Erlauben wir unseren Söhnen nicht mehr über die Schlampe in der Schule herzuziehen.

Reißen wir uns an unserem eigenen Schlüppergummi und erkennen wir unser mieses Erbe. Sexismus zu tolerieren und Wegzugucken. Unsere Großeltern – Generation hat zu viele Täter erschaffen.

Unser Bewusstsein ist rasant gewachsen. Aber immer noch nicht schnell genug, um uns in Kürze alle zu retten.

Wer heute den übergriffigen Typen nicht auf seine sexistische Taktlosigkeit hinweist, toleriert, dass morgen eine Gewalttat draus werden kann.

Wer sich heute nicht laut gegen Sexismus und Sexuellen Missbrauch ausspricht und die mutigen Opfer sexuellen Missbrauchs, die „reden“ und uns damit die Chance geben zu sehen, was passiert, nicht unterstützt, toleriert die Entwicklung, die ihn morgen selbst verletzt.

Um es mit Moritz Neumeiers Worten zu sagen: Die Vergewaltiger von morgen sitzen heute in den Schulen.

https://www.youtube.com/watch?v=M1smVqTjfrE

Solange wir in unserer geht-mich-nichts-an-Gesellschaft verweilen, wird sich unser Klima auch nicht ändern.

Weder das Klima zwischen uns, noch das unserer Biosphäre.

Wenn wir uns nicht für Solidarität, Mitgefühl, Nächstenliebe, Schutz und Sicherheit einsetzen, killen wir den Planeten und seine Bewohner in sehr absehbarer Zeit.

Wie beeindruckend eine Revolution, wie Metoo, das Bewusstsein der Menschheit innerhalb zweier Jahre schärfen und ändern konnte, sehen wir an den Pressebrichten mit den Schlagzeilen: Metoo erreicht China, Indien und Afrika. Metoo erreicht die arabische Welt. 

Und nein: Metoo ist keine Künstler – und Prominenten-Bewegung. Auch wenn wir es den Schönen und Reichen zu verdanken haben, dass die Welt den Aufschrei endlich nicht mehr überhören konnte. Was auch wieder viel über uns selbst erzählt. Warum haben wir nicht schon viel früher hingehört? Aufschreie gab es schon zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Sexismus und Missbrauch geht uns alle an! Betroffene und Nichtbetroffene. (Wobei ich gerne wüsste wer in irgendeiner Weise nicht-betroffen sein könnte.)  Zeigen wir das Ausmaß auf! Und ja, diskutieren wir auch über die mühseligen Gratwanderungen.

Rufen wir laut zu unserem Miteinander auf. Und warten wir nicht auf den gemeinsamen Feind aus dem Weltall, um uns endlich als eine Spezies zu verstehen.

Wer sich für die Metoo-Bewegung einsetzt, bewegt auch das Thema Klimawandel.

Sorgen wir für gutes Klima in unserer unmittelbaren Umgebung!

Sorgen wir uns um die, die der Metoo Bewegung eine Stimme geben.

Sorgen wir für gute Luft zuhause!

#metoo #klimawandel #togetherjany

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