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ÜBER MEDIEN: Klage gegen Wochenzeitung – Fall Wedel: Jany Tempel fühlt sich von der „ZEIT“ im Stich gelassen

Vor eineinhalb Jahren hat die „Zeit“ Vorwürfe mehrerer Schauspielerinnen gegen Dieter Wedel wegen sexueller Gewalt öffentlich gemacht. Die Wochenzeitung hat für ihre Berichterstattung viel Lob bekommen. Doch eine der Frauen kämpft inzwischen dafür, dass ihr die Journalistenpreise dafür aberkannt werden, und erhebt Vorwürfe gegen das Blatt. Sie behauptet unter anderem, dass ihr die „Zeit“ Geld schulde, für die Vertretung durch einen Strafrechtsanwalt. Der versucht sein Honorar nun einzuklagen.

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ÜBER MEDIEN (30.05.2019): KLAGE GEGEN WOCHENZEITUNG – Fall Wedel: Jany Tempel fühlt sich von der „Zeit“ im Stich gelassen. URL: https://uebermedien.de/38722/fall-dieter-wedel-schauspielerin-fuehlt-sich-von-der-zeit-im-stich-gelassen/ [31.05.2019].

1 Kommentar

  1. CoRa

    Juni 23, 2019 - 11:34

    Das ist unglaublich, dass du bzw. deine anwaltliche Vertretung erst die Kostenübernahme erstreiten musst, während die Zeit-Redaktion sich in Fernsehsendungen und Kommentaren nicht nur die Schlagzeile des Jahres 2018 und hohe Auflagenzahlen sicherte. Sie sah sich doch in der Aufdeckung dieses Themas auch in der journalistischen Pflicht. Wo bleibt jetzt die Selbstverständliche und Moralische, die zurück gelassenen Protagonisten dieser Enthüllungen zu unterstützen?
    Es gäbe so einiges, dass bundeseinheitlich gesetzlich geregelt werden sollte.
    Upskriping gehört natürlich auch dazu.
    https://mobil.stern.de/neon/wilde-welt/gesellschaft/upskirting–unter-den-rock-fotografieren-in-deutschland-keine-straftat-8692648.html
    Aber auch, dass Opfer des journalistischen Presserummels ausreichend geschützt werden und wie in deinem Fall, ein Verlag zumindest zu seinem Wort stehen sollte.
    Wie sonst sollten Menschen zukünftig animiert werden, mutige Aussagen gegenüber der Presse zu artikulieren?
    Ich werde diesen Prozess-Verlauf weiterhin beobachten und möchte gern darauf vertrauen dürfen, dass unsere deutsche Presse verantwortlich agiert.
    Dir und deiner anwaltlichen Vertretung wünsche ich eine Gerichtsbarkeit, die in ihrer Unabhängigkeit, meiner Auffassung folgen kann.
    CoRa

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